Die große alte Dame der Provence ...

 

Le Mont Ventoux oder wie der Franzose sagt "Courage"

Als ich im noch viel zu kaltem Frühjahr 2013 die letzten Kehren der quälenden 21 von Alpe d'Huez genoss, formte sich in meinem Kopf ein Gedanke, sozusagen eine Idee. Ich dachte an die große Dame der Provence, an die Majestätische, oder, die mystische Schöne inmitten des duftenden Lavendellandes, ich dachte an Le Mont Ventoux.  Im Winter fixierten sich meine Gedanken und sie wurden zu einem ständigen Begleiter. Eine Mission oder, eine Passion!
Es galt in der folgenden Zeit nicht viel zu planen. Wichtig eine Unterkunft und die passende Jahreszeit, denn ich wollte nicht wie im Jahr zuvor, bei Schneeregen und 9ºC den Gipfel erreichen. Ich konnte die Seevelos Martin und Maik von meiner Idee überzeugen und so wurde es schnell unsere Idee, unser Abenteuer, eine Reise quer durch Europa.
Am Donnerstag, den 31.07.2014 um 0:30 sollte unsere Reise beginnen.
Nach 15 Stunden Autofahrt war es endlich soweit. Nachdem wir uns beim fahren regelmäßig abwechselten und jeder einmal die Matratze im hinteren Abteil zum Schlafen genießen durfte, saßen wir die letzte 1/2 Stunde gemeinsam wie gebannt im vorderen Teil des Renaults. Jeder wollte sie zuerst entdecken. Gegen 15 Uhr war es dann soweit. Da lag sie nun mit ihrem weißen Gipfel, mächtig, stolz und voller Anmut. Wir checkten schnell in unserem Hotelzimmer ein und starteten eine erste Erkundungsfahrt auf unseren Velos. Es sollte nur ein kurzes Anschnuppern werden. Nach einem ausgiebigen Abendmahl mit Pasta und Pizza legten wir uns rechtzeitig zu Bett, denn der nächste Tag sollte kein leichter sein. Nach einem ausgiebigen Frühstück am Morgen, fuhren wir mit dem Renault und unseren Velos im Gepäck zum Fuße des Berges nach Malaucène. Danach ging es mit den Rädern weiter nach Bèdoin, von wo an diesem Tag der erste Anstieg erfolgen sollte.
Ganz zu Beginn der Kletterei hatten wir unser Ziel noch vor Augen: Den berühmten Funkturm,  der sich aus der Mondlandschaft des Gipfels wie ein drohender Finger ins Blaue reckt. Doch dann geht es hinein in den Wald, und die Wüste verabschiedet sich fürs Erste aus unserem Blickfeld. Die Auffahrt von Bèdoin gilt als die Schwerste, da im Mittelfeld der 21,5 Kilometer  die Steigung nie unter 9 % fällt. Nach etwas mehr als 2 Stunden erreichte ich den Gipfel. Maik und Martin haben kurz zuvor die letzte Kehre genommen, bevor ich mich um die letzte Kurve wuchte. Es ist großartig und es ist weit, weit der Blick hinüber der Provence, weit und ... ein magischer Moment. Für einen kurzen Moment verweilen wir noch bevor wir in einer rasanten 24 Kilometer Abfahrt nach Sault ins Tal rollen. In einem kleinen Restaurant sitzen wir auf der Terrasse und stärken uns mit Pasta und Salat, füllen unsere Trinkflaschen mit frischem Wasser und sehen die Schöne abermals. Gegen 14:00 Uhr starten wir einen erneuten Anstieg, die Beine sind schwerer wie beim ersten Mal, doch die Motivation erneut den Gipfel zu erklimmen ungebrochen. Schnell ist nach einem kurzen Gemeinsam jeder für sich gegen die Elemente am Anstieg. Die Sonne brennt und der Wind tanzt von allen Seiten. Der Rest ist Kampf gegen die Unterzuckerung, der ich mit einer Cola-Betankung am Chalet Reynard begegne. Ich krieche über die letzten Kilometer, gehe nochmal aus dem Sattel, und dann bin ich fertig, fix und fertig. Am Gipfel begegne ich dem Gefühl der Großartigkeit und dem geschafft. Gemeinsam sitzen die Seevelos Maik, Martin und Svenelo an ihrem höchsten Punkt. "MONT VENTOUX".
Die letzte Abfahrt Richtung Malaucène ist steil und noch schneller wie die ins Tal nach Sault. Jetzt lass ich es noch einmal laufen, kann jedoch aufgrund fehlendem Tachometer keine genaue Geschwindigkeit ermitteln.  Nur soviel: Diesmal bin ich der, der die Erfindung Automobil locker in die Tasche steckt. Unterschied: Ich trage einen Helm und die haben ihren Airbag. Malaucène ist an diesem Tag unser Ziel und dieses wird in einem Café mit einem wunderbar kühlem Bier besiegelt.
Als mir mein Vater im November '89 nach dem Mauerfall sagte: "Jetzt kannst du dir die Welt von oben ansehen", da habe ich still genickt. Vatern ... ich hab mir die Welt von oben angesehen und glaube mir, sie ist wunderschön. Auf unserer Heimfahrt wirbeln die Gedanken durch meinen Kopf, denn... Ich hab da eine Idee!

 


Ein Bericht von Svenelo

Ab ins "Alte Land" ...

03.08.2014

Mit 30 Minuten Verspätung trafen sich heute Gregor, Klaus, Stephan und Rudi an der Kirche. Das Tagesziel war schnell beschlossen, Lühe Anleger und auf dem Weg noch Andre aus Buxtehude abholen. Der Treffpunkt B3/Rosengartenstrasse war eine Punktladung, mit Andre und weiterhin leichtem Gegenwind fuhren wir über Moisburg - Neukloster nach Lühe. Es ist immer wiede ein Genuß, durch diese riesige Obstanbaugebiet zu fahren ...als nächstes werden die Äpfel geerntet. In Lühe erwartungsgemäß reges Treiben, Motorradfahrer, Wochenendausflügler haben den Fähranleger als Ziel. Bei Matjes(Rudi), Kuchen(Gegor,Andre,Stephan) und Eis(Klaus) genossen wir das Traumwetter an der Elbe.

Die Rücktour mit reichlich Rückenwind ließ unseren Schnitt auf 29 km/h steigen. In Elsdorf dann noch ein letzter Zwischenstop an der Tankstelle, kein Super Plus sonder Wasser und Cola für die verbleibende Strecke wurde aufgenommen.

 

Resümee: Schöne Grundlagentour bei bestem VeloWetter

Abteilung Extrem war in Südfrankreich ...

03.08.2014

Mittwoch Nacht war es soweit: Im Renault Transporter incl. 3 Rennräder fuhren Svenelo, Martin und Maik nach Südfrankreich, Ziel war "Mont Vendoux". Man muss schon eine Portion "Verrückt" sein, um mal eben 1300 km zu einem Berg in der französischen Provence zu fahren, um die 1912 Meter mit dem RR zu erklimmen. In diesem Beitrag gibt es noch keinen Bericht der Protagonisten, folgt in Kürze. Nur soviel, der Berg wurde von Svenelo, Martin und Maik 2 x an einem Tag bezwungen. Erste Anfahrt war von Bedoin / Südrampe mit 1906 hm. Weitere Details in Kürze...

 

Zwei Bilder , die die Strapazen erahnen lassen ...

RTF Lohbrügge RG BSV Hamburg

29.07.2014

Trotz heftigem Gewitter mit Starkregen machten sich Glenn, Stephan, Maik, Heinrich, Victor und Klaus auf den Weg zum Start ... und pünktlich zum Antritt kam die Sonne raus. Bei bestem Wetter war dann schnell die 150er Runde bis vor die Tore von Lübeck ausgemacht. Ein Kulinarisches Highlite war die erste K Stelle, die von den „Hammerburgern“ betreut wurde. Eine wirklich gute Idee mit einem anderen Verein zusammen eine RTF zu gestalten! Zwischendurch überholte uns Helmut mit seinem neuen E-Bike. Da wurden bei 40 km/h noch schnell ein paar Fotos geschossen. Auf den letzten 35 km holte dann „Anton“ auf seinem S5 die letzten Körner aus uns raus. Unter seiner Anleitung gab es keine Möglichkeit das Laktat heraus zu fahren J. 151 km / 33 km/h





RTF Alma Mater der Uni Hamburg ...

20.07.2014

Wenn diese Verstaltung im letzten Jahr "ins Wasser" fiel, hatte im diesen Jahr die RH Uni Hamburg den Wettergott im Vorfeld um gutes Wetter gebeten...mit Erfolg. Sicherlich werden wieder viele Veloisten sagen, viel zu warm, aber dagegen gab es an den K-Stellen kalte Getränke.

Stephan, Glenn, Klaus, Matthias, Kay und Rudi trafen sich heute um diese schöne RTF zu fahren. Auch wenn wir die Region sehr gut kennen, in der Gemeinschaft mit anderen Radsportlern macht es immer wieder Spaß, durch die Nordheide zu pedalieren. Schnell war nach Start klar, dass wir nicht alle das hohe Tempo mitgehen konnten. Die 1.  Starßenkreuzung  riss dann die Gruppe auseinander, man trifft sich dann spätestens an K1 wieder. Und so kam es auch, bei Mettwurtsbrot und Obst wurde beschlossen, in 2 Gruppen weiter zu fahren. Die schnelle Gruppe mit Klaus, Kay und Glenn wurde dann leider mit einem Plattfuss ausgebremst....eine unplanmäßige Vereinigung in Bendesdorf der G1 &G2. In Asendorf trennte sich dann die Gruppen, für Stephan, Matthias und Rudi ging es dann weiter mit Ziel 85 km zu absolvieren. Stepahn hatte schon zu Beginn der RTF mit mit Problemen zu kämpfen, und so reifte der Entschluss, in Ramelsloh"auszuchecken". An K 1,5 war dann für Ihn Schluss. Mattias und Rudi fanden schnell eine Gruppe, die bis zum Ziel gemeinsam ein gutes Tempo fuhren.

Resümee: Bis auf die kurzer sehr schlechte Strecke im Friesenwerder Moor eine schöne RTF bei sehr guten Wetterbedingungen. 

3. Sieg in Folge in Heiligenhafen ...

Wir machten uns schon am Samstagmorgen auf nach Heiligenhafen um perfekt vorbereitet für Sonntag zu sein. Den Samstag verbrachten wir am Strand bei herrlichem Sonnenschein danach rechtzeitig ins Bett um Topfit zu sein. Um 10:45 Uhr nächsten Tag ab zur Wettkampf Besprechung um letzte Details zu klären. Um Punkt 11:15 Uhr dann der Schwimmstart im Hafenbecken mit Nadine. Sie meisterte die 500 m Schwimmen und kam nach 7 Minuten und 35 Sekunden wieder aus dem Wasser und damit die 2 Beste Zeit. Dann noch ein paar Meter Laufen um mit Kay den Transponder zu wechseln. Ein paar Sekunden später ging es dann für Kay auf die 20,5 km hügelige Strecke. Mit einem sensationellen Schnitt von 37,3 km/h kam er dann zum dritten und letzten Wechsel zu Jan. Der machte sich noch schnell den Transponder um und schon ging es auf die Laufstrecke 2 x 2,5km, die er dann in seiner Persönlichen Bestzeit von 18:41 beendete. Am Ende stand dann eine herausragende Endzeit von 1 Stunde und 10 Sekunden. Damit haben wir uns um 1 Minute und 16 Sekunden gegenüber letztem Jahr gesteigert. Für nächstes Jahr wird dann die Zeit unter einer Stunde angepeilt.

Resümee: Damit haben Kay, Nadine und Jan schon zum dritten Mal in Folge den Titel geholt in der Miexd Staffel.

 

Bericht Jan

Piano Runde mit kurzem Pitstop ...

06.07.2014

Die RTF Saison hat die Seevelo's fest im Griff. Unsere Abteilung "lange Strecke" war heute in Stade am Start, um mal neue Strassen kenn zu lernen.

Somit traf sich an der Kirche eine überschaubare Gruppe, heute erstmalig mit einer weiblichen Teilnehmerin. Kati aus Hamburg hat sich bei Trionic in Hamburg ein neues Trek Madone gekauft. Perfekte Beratung in Verbindung mit einem gut abgestimmten Rad, bei Trionic nimmt man sich viel Zeit für Neueinsteiger in die RR Szene.

Nachdem wir an Gregors Rennrad einen leichten Defekt feststellten, führte uns der Weg erst einmal nach Sieversen zu Matthias. Gregors neue Kassette hatte sich gelöst und wurde mit einem Drehmoment festgezogen. Eigentlich wollten wir heute an die Elbe um größten Teils flach zu fahren ...aber nach kurzer Beratung ging es dann nach Hollenstedt. Für Kati war es heute Premiere, sowohl mit dem neuen Rad als auch in unserer Region Nordheide. In Hollenstedt angekommen kurze Beratung, mit Rücksicht auf unsere nette weibliche Begleitung fuhren wir dann über Sprötze nach Buchholz, wo sich die Gruppe trennte.

Resümee: Die Gruppe mit Heißdüsen kann auch wirklich piano fahren... 62 km mit einem Schnitt von 24 km/h