RTF Uni Hamburg ...

Da stelle mer uns mal janz dumm, und sagen: en Dampfmaschine`is ne große, Runde schwarze Raum. Und der große,runde, schwarze Raum hat zwei Löcher. Dat eine Loch, da kömmt der Dampf rein, und dat andere Loch, dat kriegen wir später ... 

Wer kennt nicht diesen bekannten Ausspruch, aus dem deutschen Kultfilm nach Heinrich Spoerls Roman " Die Feuerzangenbowle ".
 
Nach dem internen Aufruf sich bei den "Elbe- Classics" der Harburger Radsportgemeinschaft zu einer gemeinsamen Ausfahrt zu treffen, folgten 5 Seeveloristis dem Appell am heutigen Sonntag. Pünktlich am Start waren, Klaus, Wolfgang, Heinrich, Le Big Glennowski und Svenelo. Allerdings trifft das Wort "Ausfahrt" nicht ganz den Charakter des sportlichen Tagesverlaufs. Spätestens an der Langenrehmer Dorfstrasse fragten wir uns, ob Heinrich nachts auf einem Supermann-Heft geschlafen hat, denn er kurbelte sein Velo kraft- und energiegeladen voran.
Aber alles der Reihe nach.
Zunächst war alles noch ganz harmlos und eigentlich wie immer. Die ersten Ortsschilder und Rampen kamen, Glenn setzte wie immer ein temporäres Zeichen, das Feld wurde zerrissen und pedalierte am Ende doch wieder in diversen Windschatten. Ob es dann die ersten Schmalzbrote waren, die plötzlich aus der Ausfahrt eine Jagt machten? Auf jeden Fall wurde das Tempo danach höher, die folgenden Attacken schärfer und ab Tötensen gab es kaum noch eine Zweierreihe. Die große Überraschung hierbei: Heinrich vorn im Wind. Und das für Kilometer. Nicht nur einmal, sondern immer wieder. Sein Näschen schien ihm allerdings stets rechtzeitig ein Zeichen zu geben, damit er kurz vor den Attacken wieder neben den führenden weilte. Das ist also ein Dampfmaschine.
Fazit: 1. Wiedereinmal erlebten die Seevelos eine gelungene Organisation durch die Harburger Radsportfreunde mit köstlicher Verpflegung an allen Kontrollpunkten. 2. In der Regel werden Transport- und Verkehrsmittel, Landmaschinen oder andere dampfgetriebene Apparate als Dampfmaschine bezeichnet, jedoch weiß ich ab heut, dass unser Heinrich der lebende Beweis einer Dampfmaschine ist.  
In diesem Sinn ... Go Seevelo Go!

Höhenmeter im Tramuntana sammeln ...

20.04.2016

Heute wollten unsere Abteilung "Bergziegen"  mal einen Sack voll Höhenmeter sammeln. Maik & Rudi entschieden sich für eine Offline Tour, Rudi auf dem Scooter und Maik auf dem Trecking Rad.

Über Palma und den Kasernenberg fuhr die Gruppe ins Gebirge, erfreulicherweise wurde die Strecke hoch zum "Col de Sa Creu" neu geteert. Hendrick hatte sich eine interessante Tour ausgedacht, er kennt den Westen von Mallorca wie seine Westentasche.

Rudi fuhr auf seinem Scooter über Inka hoch zum Kloster LLuc, von dort der Gruppe entgegen auf der Küstenstrasse.  Rondeveus der beiden Gruppen war dann Estellense, ein beschaulicher kleiner Ort mit im Gebirge. Gerne hätte Heinrich sein Rennrad mit Rudi's Scooter getauscht, aber keine Chance für Heinrich. Da er sich derzeitig in einer absoluten Topform befindet, sollten die 200 Hm kein problem für ihn darstellen.

Jetzt ist es schon fast 19:00 Uhr, der Bericht ist fertig und die Gruppe immer noch nicht eingetroffen. Wahrscheinlich hat die Gruppe noch einen Schlenker über Valldemossa gemacht.

Unser Mallorca Experte Harald hat sich uns angeschlossen. Er fährt erstmalig mit einem E-Bike über die Insel und ist begeistert von der Technik

Resümee: Wieder sehr gutes Wetter mit reichlich Wind, morgen fahren wir quer über die Insel zum Cap Formentor. .  

Ruhetag ...

19.04.2016

 

Heute war Ruhetag angesagt. Daher auch nur einige wenige Sätze. Die Gruppe fur gemeinsam nach LLucmajor. Glenn,Hein und Wolfgang fuhren noch einmal hoch nach Randa. Die Kuchengruppe entspannte sich bei Kaffee und Kuchen am Marktplatz. Zurück ging es über Glasshütte bzw. direkt entlang der Autobahn zum Hotel. Maik streute einige Zusatzkilometer nach Palma ein, und kreierte die Seevelo Kunst.

 

Resümee: Schöne Entspannung vor dem morgigen Küstenklassiker. 

Wir erkunden die Westküste ...

18.04.2016

Nach 2 Tagen Einrollen wollten wir heute ins Gebirge fahren. Erstes Zwischenziel sollte Soller sein, ein Ort der durch seine Orangen geprägt wird. Um den Ort zu erreichen, muss der Sollerpass überquert werden. Mit durchschnittlich 6% Steigung gut zu befahren, der Rekord liegt bei sagenhaften 10 Minuten...gefahren von einem Radprofi. Heute waren Glenn und Kay die Schnellsten, mit 18 Minuten eine tolle Leistung. Schlusslicht war heute wieder einmal Rudi, aber er wurde mit lautstarkem Ablaus empfangen. Die Belohnung war dann die Abfahrt hinunter in den Ort, wo wir unsere Pause einlegten.

Heinrich und Rudi trennten sich dann von der Gruppe, man wollte mit der historischen Eisenbahn zurück nach Bonyola fahren um dann noch mit Rückenwind zurück ins Hotel rollen. Soweit der Plan, leider ging es nicht auf. Keine Fahrradmitnahme im dem Zug gestattet, und so gab es zwei Möglichkeiten. Wieder den Pass fahren oder Taxi. Wir entschieden uns fürs Taxi, nach 5 Minuten Fahrt durch den Tunnel fuhren wir auf eingene Achse zurück.

Unsere Abteilung "Lange Strecke" fuhr über Valldemossa , um dann nach 130 km wieder zurück im Hotel Aya einzutreffen...als Belohnung gab es eine Pizza.

Resümee: Bei wieder einmal schönem Wetter ein toller Tag, morgen wollen wir etwas kürzer fahren.    

Wo ist Klaus ...

17.04.2016

Heute sollte es ins Fahrradmekka Petra gehen, ein schöner Ort Mitten auf Mallorca. Die Strecke führte uns raus aus Arenal mit einer  knackigen Rampe von 15%. Idealerweise schaltet man vorher auf das kleine Kettenblatt, denn selbst ein durchtrainierter Seevelo wie Klaus kommt an seine Grenzen. Er hatte wohl den Anstieg vergessen, plötzlich war er da und mit gefühlten 450 Watt schaltet Klaus aufs kleine Blatt. Unter Protest übernahm seine Shimano Schaltung den Auftrag, führte ihn aber nicht aus...die Kette blockierte und er musste absatteln. Die Gruppe fuhr den Anstieg hoch, Klaus wurde aber schnell vermisst. Zurück konnten wir nicht fahren, Einbahnstrasse.... und so hatten wir uns schon nach 3 km verloren. Nach kurzer Rücksprache entschlossen wir uns, getrennt nach Petra zu fahren.  

Über die "Achterbahn" mit Rückenwind und hohem Tempo fuhren wir über Porrerres nach Petra, wo Klaus schon auf uns wartete. Bei Bier,Cola und Bocadilio wurde die Weiterfahrt besprochen, wir entschieden uns 2 Gruppen zu bilden. Die Abteilung Heissdüsen fuhr hoch nach San Salvador, die Seniorengruppe entschied sich über Costitx zurück zum Hotel Aya.
Resümee: Für Jeden war heute wieder was dabei, und am Ende des Tages trafen sich Alle wieder auf der Mauer. 
 

 

Mallorca Prolog ...

16.04.2016

Endlich wieder auf die Insel, nach wochenlanger Vorfreude war es heute soweit. Für neun Seevelo's war heute früh aufstehen angesagt, denn mit Air Berlin sollte es um 06:00 in Richtung Mallorca losgehen. Doch kurz vor dem geplanten Abflug dann die Information aus dem Cockpit, Nebel in Palma mit einer Verzögerung bis zu 3 Stunden. Na prima, da steht man schon mal mitten in der Nacht auf und dann kann der Flieger nicht starten. Doch schon nach einer Stunde hob der Flieger in Richtung Mallorca ab. Nach einer weiteren Verzögerung bei der Ausgabe der Koffer konnten wir um 11:00 Uhr im Hotel Aya einchecken.

Schnell wurden die Räder zusammengeschraubt und nachdem Klaus seinen Helm nach langen Suchen gefunden hatte fuhr die Gruppe in Richtung Glashütte. Für die Unwissenden, Glasshütte ist eine angesagter Velotreff 20 km Nordwestlich von Arenal. Erwartungsgemäß volle Hütte, für die 9 Seevelo's ein Problem einen Tisch zu bekommen. Aber Veloisten finden für alles eine Lösung, und so konnten wir gemeinsam mallorquinischne Spezialitäten genießen. Als nächstes Ziel wurde dann Randa ausgerufen, Hendrik führte die Gruppe in den Anstieg mit bis zu 18 % Steigung. Rudi konnte das Tempo nicht mithalten und entschloß sich, alleine über Algaida in Richtung Arenal zurück zu fahren. Die Gruppe fuhr hoch zur Cura, ein Kloster mit einer atemberaubenden Aussicht bis hin nach Palma.

Um 18:00 trafen sich alle wieder zum obligatorischen Bier an der Promenade. Beim gemeinsamen Abendessen wurde der nächste Tag besprochen, wir wollen morgen nach Petra fahren.

Resümee: Toller 1. Tag mit reichlich Wind und viel Sonne.