Die drei Klassiker im Mai ...

Fest Verankert wie jedes Jahr, stand auf der Seevelo - Frühjahrsagenda die RTF: "Has & Igel", "Rund um Lüneburg" und die "Buchholzer Heidetour".
Den Auftakt der Norddeutschen Klassiker-Trilogie machte traditionell Buxtehude, das stets am ersten Maiwochenende die Radsport-Enthusiasten ins Alte Land lockt. So auch die Seeveloristis Klaus, Le Big Glennowski, Wolfgang, Martin und Svenelo. Gleich vom Start weg ging es zügig auf die Schleife. Leider zum Unmut einiger Seeveloristis, da die ersten Kilometer ein humanes Tempo vereinbart wurde und dann sowas... "Veni vidi vici und rasant wurde die erste Gruppe gestellt". Nach einer kurzen Aussprache nebst eines Tadels in Richtung dem unbelehrbaren Tempomacher Svenelo, fand sich schnell ein adäquate Gruppe, die 155 km harmonisch und ohne weitere Tempoausfallerscheinungen zusammenarbeiten sollte. Fazit: "Has und Igel" bleibt ganz oben auf der Seevelo Liste, die unbedingt gefahren werden muss und ... bei möglichem Energieverlust wendet man sich an Klaus, denn dieser trägt immer einen Salzstreuer im Handgepäck bei sich.
Das zweite Klassiker-Highlight im Norden ist "Rund um Lüneburg". Da das Ereignis in diesem Jahr über Pfingsten stattfand, wo viele Seevelos verurlaubt oder sich in Vaterschaft befinden, reduzierte sich die Teilnehmerzahl des Teams auf gerademal zwei Fahrer. Klaus & Le Big Glennowski trugen die Seevelofahne in Begleitung von Regenschauern und kalten Winden durch die Lüneburger Heide. Auch hatten die Organisatoren mit mehr Startern gerechnet, aber das Wetter machte ihnen leider einen Strich durch die Rechnung. Fazit: Strecke und Verpflegung top, Wetter ausbaufähig, Seeveloteilnahme sowieso. 
Die dritte Ronde der Seevelo Frühjahrsklassiker wurde von den Radsportfreunden Blau-Weiss Buchholz ausgetragen. Auch hier zeigten die Seevelo-Allstars Klaus, Jan, Le Big Glennowski und Svenelo, sowie die Neumitstreiter Wolfgang, Marco und Cecile ein bärenstarkes Rennen. Früh wurde durch die genannten Seevelos das Feld mit hoher Geschwindigkeit in das Naturschutzgebiet rund um den Brunsberg eskortiert. Mein erstes Fazit hierzu: Der Sprötzer Brunsberg Climb befindet sich weiterhin in Seevelohand, mein zweites: Dieses Tempo gehe ich heut nicht lange mit. Die sonst so gemütliche Kaffee-Kuchen-Kilometer-Hausronde entpuppte sich als eine tempofreudige Sonntagsjagd durch die Heide. Aufgrund von Kuchendienst im Kindergarten und grippalen Infekt machte ich mich nach Kilometer 75 auf die Heimreise, die für die restlichen Seevelo Bolzer erst nach 155 Kilometern (35er Schnitt) angetreten wurde. Fazit: 3. Danke an Blau-Weiss Buchholz, 4. Heimspiel ist eben Heimspiel und Fazit 5. Unverhofft kommt selten oder nie, also macht euch auf zum Startpunkt! Cappuccino-, Plausch-, Ausdauer- oder Speedgruppen gehören überall dazu. Sie finden sich immer wieder neu und jedem, dem seine aktuelle Gruppe zu schnell oder zu langsam ist, springt ganz einfach in eine Gruppe, die ihm passender erscheint, das war und ist der Geist der Seevelos. Also, Trikot an und rauf aufs Velo!
In diesem Sinn ... Go Seevelo, Go!    
 

Stormy Weather Trip ...

16.05.2016

Heute traf sich ein kleines Häufchen Seevelos, bestehend aus Glenn, Klaus und Gregor an der Kirche um 10.30 . Auch der Schauerwartekaffee trieb keine weiteren Seevelos nach draußen. Diese hatten dem Wetterbericht vermutlich nichts gutes abringen können. Rudi musste arbeiten und somit war der Startschuss für die beiden Raketen Glenn und Klaus freigegeben. Es war gleich beim ersten kurzen Stop in Ramelsloh bei Stefan allen klar was heute Ansage war: Storm! Dennoch wurde als Ziel Bispingen ausgerufen und es sollte flott dorthin gehen. Gregor war auf seiner dritten RR Tour noch skeptisch ob für den Rückweg nicht doch besser das Taxi als Verkehrsmittel die bessere Wahl wäre. Nach einer kleinen Stärkung in dem schönen Café ging es zurück. Glenn meinte, irgendwann muss es doch Rückenwind geben. Er musste darauf heute vergeblich warten, so war es ein langes windiges Stück Heimweg mit heftigem Seiten bzw. Gegenwind. Es wurden Stecken mit der Maßgabe ausgewählt ein wenig Schutz durch Büsche zu bekommen, was nur selten gelang. So ging es dennoch flott im Wechsel über Niederhaverbeck, Welle, Handeloh und Inzmühlen zurück gen Heimat.Glenn und Klaus gönnten sich noch ein Hefeweizen an der Horster Mühle, Gregor musste weiter , hatte er den Gegenwind für die letzten 15 km doch im Hinterkopf! Resultat: kein Tropfen abbekommen, alles richtig gemacht.Bier verdient!

Schöne 120 km Runde bei waagerecht fliegenden Zweigen.

 

Bericht: Gregor W.