Osterausfahrt ...

 
 
 
Der Wetterbericht sagt Regen voraus, stürmische Winde und eine Saukälte. Er spricht von 6 Grad Celsius. Ein paar Seevelos beschließen trotzdem: das ist das richtige Rennradwetter für eine Osterausfahrt.
 
So haben Glenn und Klaus Kersten abgeholt, sind weiter zu unserem üblichen Treffpunkt bei der Kirche in Hittfeld gefahren, wo Barnaby hinzu gestoßen ist. Der böige  Westwind sollte ausgenutzt werden, die Route war schnell geplant: mit der Fähre Hoopte-Zollenspieker zur Nordseite des großen Flusses, dort den Rückenwind ausnutzend eine flotte Tour bis zur Brücke über die Elbe in Geesthacht oder, wenn das Wetter mitspielen und der Regen sich zurückhalten sollte, vielleicht bis Lauenburg.
 
Generell war eine ruhige gemütliche Fahrt geplant, Glenn sprach wiederholt von: Grundlage ist nötig!
 
Über Stelle runter zur Elbe, Glenn und Barnaby fuhren zivilisiert. An der Elbe angekommen spürten wir den herrlichen Rückenwind. Das animierte Barnaby, schon zeigte der Tacho mehr als 50 kmh an. Alle Seevelos zogen mit. Oh, dachte ich,  als unerfahrener Rennradfahrer mit ca. 145.000 Kilometern Sattelerfahrung, das nennt sich also Grundlage! Man lernt eben immer noch dazu. Kaum nahm Barnaby Tempo raus, ging Glenn an die Spitze. Anschlag! Die Fähre war schnell erreicht, die Tachos wurden leider nicht abgestellt, auf der Überfahrt  über den großen Fluss sank der Tachostand deshalb beträchtlich ab. Kaum auf der nördlichen Elbseite angekommen, musste deshalb die Geschwindigkeit wieder hochgezogen werden. In Geesthacht sind wir an der Brücke vorbeigefahren, und haben dann endlich die 1. Pause in Hohnstorf  bei Lauenburg gemacht, wo Barnaby aus Freude über die herrliche Tour Kuchen und Getränke übernahm.
 
Die Rückfahrt an der Südseite des großen Flusses war eine richtige Trainingsfahrt. Wer vorne fuhr, der musste treten wie ein Weltmeister, hinten konnte man sich ganz gut verstecken. Das Kreiseln und das Ablösen klappten.
 
Irgendwo hinter Stelle trennten wir uns. Klaus, Glenn und Barnaby mussten den Flüssigkeitsverlust noch in der Horster Mühle ausgleichen.
 Es war eine richtig schöne Tour, der Wettergott war den Seevelos hold. Bei ca. 12 Grad Celsius und viel Sonne, nur ganz kurzfristig von feinem Nieselregen unterbrochen, hat es allen viel Spaß gebracht.
 

 

Sommerwochenende im April ...

01.04.2017

 

Bereits am Samstag waren einige Seevelos nicht mehr zu halten und holten die kurzen Hosen aus dem Schrank.

Auch wenn es am Sonntag etwas abkülte, für Glenn hat die Sommersaison begonnen. Die Gruppe wollte Rudi aus dem Bergdorf abholen, leider hatte er einen Bürotag eingeplant und konnte nicht mitfahren. 

Bei dem  Wetter sollten es dann wenigstens 100 km werden, und so kam es auch.

 

Unsere Außenstelle Bremerförde (French Connection) war auch wieder aktiv und sind 100 km bis an die Elbmündung nach Otterndorf gefahren.

 

Pünklich zum Saisonauftakt hat unser Zeugwart Svenelo die Trikots für unsere neuen Mitglieder angekündigt ... die Seevelo Gemeinde wächst.  

 

Noch 3 Wochen, dann fahren wir wieder auf die Insel ...wir freuen uns Alle sehr auf unser Trainingslager.